THEMA
Wildnis
Querfeldein: Wie man das Bürokratiemonster zähmt und den Ruach wieder Regie führen lässt.
Eine Zumutung. Eine Verheißung.
Da ist Abraham, der einen Auftrag erhält. Einen verrückten Auftrag. Eigentlich eine Zumutung. Geh. Mach dich auf den Weg. Gib Bekanntes auf. Verlasse. Lass dich auf das Unbekannte ein …
Mut zu wilden Pflänzchen: Warum unsere Kirchengärten weniger Rasen und mehr Unkraut brauchen
Es war einmal eine Gärtnerin. Sie hatte einen großen schönen wohl organisierten Garten. Viele leuchtend grüne gleichförmige Grashalme standen in der Mitte darin. Dazu außen herum eine ordentliche Anzahl an Sonderpflanzen, Projektblumen und Dauerblühern.
Erst das Holz. Dann das Floß. Dann los.
Pionier:innen zu sein bedeutet nicht, die beste Idee oder das größte Wissen zu haben. Es bedeutet, sich ein Herz zu fassen und den ersten Schritt zu wagen – auch wenn noch nichts klar ist. Susanne Grimbacher darüber, warum Mut der eigentliche Motor jeder Pionierarbeit ist.
Der Weg zeigt sich beim Gehen – warum Kirche Menschen braucht, die aufbrechen
An einer Kirche vorbeizugehen ist heute leicht. Für viele gehört sie zur Landschaft, aber nicht mehr zum eigenen Leben. Gleichzeitig ist die Sehnsucht nach Spiritualität nicht verschwunden: Menschen pilgern, meditieren, suchen Stille oder beschäftigen sich mit Sinnfragen.
Was predigt die Straße?
Christiane Averbeck will Kirche neu denken – mitten in Köln-Kalk, auf der Straße und im Gespräch mit den Menschen.
Mehr als ein Notnagel – Warum Kirche und CVJM Pionierinnen und Pioniere brauchen
Sind kirchliche Pionierinnen und Pioniere einfach die Feuerwehr einer Kirche in der Krise? Menschen, die dort neue Formen ausprobieren sollen, wo Gemeinden keine Zugänge mehr finden? Wer so denkt, unterschätzt ihre eigentliche Berufung.
Hängepartie
Ich traue meinen Augen nicht, als ich um die Ecke biege und bremse abrupt ab. Was. Bitte. Ist. Das? Über mir hängt unvermittelt ein Nashorn in der Luft, 4m lang! An Stahlseilen befestigt, baumelt es zwischen Himmel und Erde.
Wechselwirkungen erwünscht
Entdeckung in der Apotheke des Absurden oder: warum das Leben keine Packungsbeilage hat
Nachruf auf eine Widerständige
„Sonne der Gerechtigkeit, gehe auf zu unsrer Zeit; brich in deiner Kirche an, dass die Welt es sehen kann. Erbarm dich Herr“, schallt es laut und inbrünstig aus den geöffneten Fenstern der Friedhofskapelle an der Hugostraße in Wuppertal. Alle Plätze sind besetzt, Menschen stehen dich gedrängt, wischen sich inmitten dieses kirchengeschichtlichen Schlusspunktes Tränen aus den Augen.
Ein kleines Stück des Himmels
Wie eine Kirche zu einem Kreativlabor für Sinn- und Lebensfragen wird; Hier geht’s ans Eingemachte. Auf unkonventionelle Art greift das Innovativ-Projekt YOT in der Magdalenenkirche in Brügge existentielle Lebensfragen der Menschen auf und bietet ungewöhnliche Möglichkeiten, das eigene Leben zu deuten …