THEMA
Social Coworking
Wo früher nur Akten lagerten oder leere Kirchenbänke gähnten, entstehen heute frische Ideen: Kirchliche Sozial-Coworking-Orte sind Werkstätten für Zukunft, Glaube und Gemeinsinn. Hier wird ausprobiert, vernetzt, unterstützt – mit Herz und Haltung. Doch was leicht als „nice to have“ abgetan wird, ist in Wahrheit ein Labor für die Kirche von morgen. Wer diesen experimentellen Räume wegspart, verliert langfristig den Anschluss an das, was den Kern kirchlicher Arbeit ausmacht: Nähe, Miteinander, Sinn.
Kirchentüren auf für Social Coworking
Coworking in Kirchen ist eine neue Form des kreativen Zusammenarbeitens mitten in kirchlichen Räumen, manchmal sogar neben Taufstein und Altar. Doch wie sieht der Ist-Zustand aus? Was sind die Schönheiten, aber auch Klippen der Arbeit? Nachgefragt bei Antonia Schneider, „AnknüpfBar“ Böblingen, Spiro Mavrias, „Blau 10“ Zürich, Edith Chassein, „Kairos13“ Karlsruhe und Rahel Reichelt, „Villa Gründergeist“ Frankfurt/Main.
Vorbei, oh ihr Arbeitenden
Gut besuchte Kirchen – und das nicht nur am Sonntag, besetzte Stühle, Austausch, Gemeinschaft – vor drei Jahren klang coworken in kirchlichen Gebäuden, ora et labora, nach einer Verheißung.
Gott zwischen Laptop und Kaffeetasse
Plädoyer für Coworking und Kirche – Die ersten Christinnen und Christen waren eine unglaublich mutige Bewegung. Man nannte sie „die des neuen Weges“-Menschen, die nicht zuerst fragten, ob etwas geht, sondern es einfach probierten.
Wenn Gott coworkt: Das Ende einer mutigen Idee in Iserlohn
Wo früher Kaffeemühlen klackerten, sprudelte zuletzt soziales Engagement und Glaube in neuer Form. „Frohet Schaffen“ – Deutschlands erstes soziales Coworking Space – wollte Kirche mitten ins Viertel bringen. Doch Ende 2025 gehen hier die Lichter aus. Was bleibt von einer Vision, die Gesellschaft verändern wollte?
Kirche als Heimatort für Start-Ups
Halle an der Saale ist schon immer Geburtsort für Innovationen gewesen. Der Pietist August Hermann Francke setzte hier seine revolutionäre Bildungsidee um. Zu Besuch im Gründer:innenHaus am Steilen Berg 4.



