Frische Artikel

Kompassnadel
SPECIAL

Tagebuch einer Prädikantin

Die Kirche fährt noch Trabi

Er ist Ultra-Triathlet und BWL-Professor: Dr. Thomas de Nocker. Das katholische Sein sog er mit der Muttermilch auf. Als Kind gehört Messdienersein für ihn dazu. Als Missionar auf Zeit in Südafrika lernte er den christlichen Glauben nochmals ganz anders und persönlich zu buchstabieren. Im Gespräch mit dem „Facharzt“ über den „kranken Patienten Kirche“.

  • Coworking in Iserlohn

Wenn Gott coworkt: Das Ende einer mutigen Idee in Iserlohn

Wo früher Kaffeemühlen klackerten, sprudelte zuletzt soziales Engagement und Glaube in neuer Form. „Frohet Schaffen“ – Deutschlands erstes soziales Coworking Space – wollte Kirche mitten ins Viertel bringen. Doch Ende 2025 gehen hier die Lichter aus. Was bleibt von einer Vision, die Gesellschaft verändern wollte?

Kirche sieht Land

Was der Segen am Jabbok für die Tiefenbohrung an der Spree bedeutet: Das Zentrum für Dialog und Wandel in Cottbus erweist sich als Ankerpunkt in einer vom Strukturwandel bestimmten Region.

Predigtstrudelkämpfe

Die neue Predigtaufgabe präsentiert mir einen mir sehr bekannten neutestamentlichen Bibeltext. Sofort schießen mir Ideen in den Kopf, Gedanken tanzen vor sich hin und ich genieße, dass die Abgabefrist in ferner Zukunft liegt. Mein erstes Gefühl zu dieser Predigtaufgabe ist freiheitlich und zuversichtlich …

Auf Sendung

Was passiert mit Kirche, wenn Menschen Jesus begegnen und sich von ihm senden lassen? Hoffnungsvolle und herausfordernde Sätze entdeckt in Dr. Felix Eiflers Buch „Kirche hier und jetzt“.

Buchtipp: „Die neue Mauer“ von von Ilko-Sascha Kowalczuk und Bodo Ramelow

An drei Abenden habe ich diese Lektüre genossen. Man sitzt am Küchentisch oder auf dem Sofa mit dem Historiker Ilko-Sascha Kowalczuk und Bodo Ramelow, Ministerpräsident a.D., Vizepräsident des Deutschen Bundestages. Die beiden plaudern. Über Versäumnisse und Fehler im Vereinigungsprozess, die Ost-West Befindlichkeit, den Antifaschismus und Antiamerikanismus, den Traum von einer gerechten Gesellschaft, den Frieden, … Der Umgangston miteinander ist freundlich, locker, wertschätzend, humorvoll …

Wie neue Köpfe Kirche entzünden

Wo früher Lücken klafften, kündigt sich ein zaghafter Aufbruch an. Die Landeskirche Braunschweig stellte das Pfarramt auf den Kopf, holte Gebäudemanager, Regio-Manager und Verkündigungsdiakone ins Spiel – und erlebte, wie Gemeinden aus der Depression ins Gestalten katapultiert wurden. Ein Gespräch mit Philipp Elhaus, der diesen Erprobungsraum für das Sozialwissenschaftliche Institut der EKD evaluiert hat.

Lost in cooperation?

„Kooperation“ ist das neue Zauberwort in kirchlichen Transformationsprozessen. Im Zuge der weitreichenden Veränderungen in den Landeskirchen werden Dienstgruppen gebildet, um in Regional-, Nachbarschafts- oder Kooperationsräumen gezielter und strukturierter als Team arbeiten zu können …

Reden, reden, reden

Frühjahr 2025: Meistens melde ich mich am Telefon inzwischen richtig: „Klaus Neumeier, Evangelische Auferstehungsgemeinde Bad Vilbel“ … Nach über 30 Jahren Pfarrer-Sein in der „Ev. Christuskirchengemeinde Bad Vilbel“ ist das schon eine Umstellung …

Handwerkszeug

Material für ein gelingendes Miteinander in Kooperationsräumen. Das Zentrum Mission in der Region (ZMiR) veröffentlichte über viele Jahre hinweg hilfreiches Material und praktisches Handwerkszeug für kooperierende Gemeinden …

Kirche als Call-Center?

Neulich rufe ich meinen Stromanbieter an. Schon am Dialekt merke ich, der sitzt eher nicht in der Filiale hier in Hamburg, sondern weiter südlich. Ist ja auch egal. Es kommt auf Kompetenz an und dass ich ihn schnell erreiche und nicht darauf, ob die Person von hier um die Ecke mit mir telefoniert. Dumm nur, dass ich vergaß etwas zu fragen …

Eine Anleitung zum Unglücklichsein

Oder wie wir aus dem Widerstand gegen Kooperationsräume herausfinden. Wie lernt man etwas so, dass man es sich merkt? Wie muss man etwas erleben, damit es als Lernerfahrung verbucht wird und es dann im eigenen Handeln „greift“ und Wirkung entfaltet …

Willkommen im Basecamp!

Die ersten Jüngerinnen und Jünger trugen den Namen „die des neuen Weges“ (vgl. Apg 9,2). Es waren Frauen und Männer, die den Heiligen Geist empfangen hatten und nun frech, wild und wunderbar den Anfang der Kirche gestalteten. Eine junge Bewegung rollte durchs römische Weltreich. Inspiriert, verwandelte, veränderte. Und heute? Abbruch statt Aufbruch. Stillstand statt Dynamik. Das Kirchenmagazin BASECAMP will im Sinne von Dietrich Bonhoeffer Mutmacher sein. Kirche ist noch nicht am Ende. Sie ist in Jesus Christus realisiert, bedarf aber immer wieder eines Updates durch den Heiligen Geist. „Zuerst Christus, dann die Sendung, dann die Kirche – mit und durch den Geist“ (Dekan Markus Weimer). In diesem Sinne will BASECAMP Userinnen und User zum Glauben, Lieben, Hoffen, Träumen und Realisieren einer vitalen Kirche fürs Morgen einladen.

Ihr Rüdiger Jope, Chefredakteur

Wer hier schreibt