THEMA
Ehrenamt
Gottesdienst „Feiermorgen“ – eine Herzensangelegenheit von Ehrenamtlichen
Einsparungen in Millionenhöhe, Pfarrermangel, schrumpfende Gemeinden: Die Zukunft der Kirche ist mild ausgedrückt: unklar. Viele Kirchen können es sich kaum mehr leisten, ihre Mitarbeiter zu bezahlen. Eine Lösung zeigt uns die Ev. Versöhnungsgemeinde in Iserlohn: Ihr Gottesdienst „Feiermorgen“ wird nur von Ehrenamtlern geleitet. Und es funktioniert. Ein Interview mit Pfarrer [weiterlesen …]
Vom leeren Pfarrhaus zum Herzensort
Wo eine Pfarrwohnung leer stand, sprudelt heute Leben, Glaube und Gemeinschaft. Das „Café Altes Pfarrhaus“ in Ottenhausen zeigt, wie aus Skepsis Begeisterung und aus einem Traum ein Ort voller Geist wurde.
Glaube, der glowt
In Münster probiert die glow church aus, wie Kirche für junge Erwachsene heute aussehen kann: laut und leise, mit Nebelmaschine und Vaterunser, mit Pizza und Tiefgang. Ein Sonntagnachmittag in der Jakobuskirche zeigt: Hier entsteht eine neue Kultur von Glauben und Gemeinschaft.
Die Pfarrperson wird Trainer der Feen
Feuer, Segen und Vision ist der Dreiklang der Reformierten Landeskirchen Bern-Jura-Solothurn für ehrenamtliches Empowerment mit theologischer Teilhabe. Die Zukunft der Gemeinde ohne Pfarrperson ist nicht ausschlaggebend für die Kurswechsel in der Leitungsfrage, vielmehr ein ur-reformatorisches Anliegen, betont Christine Schliesser, die in Bern das Pilotprojekt koordiniert.
Teil 5: … und wenn du sie nicht hingesetzt hast, dann stehen sie noch heute
Regieanweisungen für einen Gottesdienst: Darüber hatte ich mir bis dato keine Gedanken gemacht. Nun aber soll ich zu Ausbildungszwecken jeden einzelnen Schritt des Gottesdienstes verschriftlichen …
Kirche in Eigenregie
So geht Dienst ohne Druck: In der landeskirchlichen Gemeinschaft der Ehrenamtsgemeinde Ludwigsfelde spenden alle Aktiven ihre Arbeitszeit – auch der Pastor, er sagt: „Mitarbeit schafft Identifikation.“
„Es ist überfällig, Gemeinde neu zu denken.“
Der evangelische Kirchenkreis Oderland-Spree im östlichen Brandenburg ist doppelt so groß wie das Saarland und hat 243 Kirchengebäude. Indes werden die Christen dort weniger.
Der kleine Gottesdienst – wo zwei oder drei (und manchmal noch etwas weniger) in seinem Namen versammelt sind
Wir leben in einer Zeit des massiven Gottesdienst-Sterbens. Das wird in unseren Landeskirchen kaum thematisiert, doch der Rückgang ist deutlich sichtbar. Früher wöchentlich gefeiert, finden viele Gottesdienste heute nur noch alle zwei Wochen oder sogar monatlich statt.
„Engagement braucht Geist – nicht Kontrolle“
Pfarrer Matthias Ansorg, langjähriger Leiter des Gemeindedienstes der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland, mahnt mehr Vertrauen in Ehrenamtliche an. Statt Strukturen zu verwalten, müsse Kirche geistlich leiten und Freiräume schaffen – sonst verliere sie das, was sie trägt: lebendigen Glauben.
Kirche erprobt den Außendienst
Vom Nischendasein zum Meilenstein. Oder: wenn das Konzept einer Gemeindekümmererin scheitert, die Saat aber trotzdem aufgeht



