THEMA
Wagnis
„Gott bleibt an mir dran“
Ihr Dienst geht weiter, der Dienstherr wechselt: Pauline Burkhardt aus Leipzig startete als Kommissarin, nun steht sie vorm Abschluss des Theologiemasters – und räumt auf
St. Patrick’s Day in Großauheim
Cornelia hatte die zündende Idee: „Lasst uns doch mal St. Patrick’s Day feiern!“ Im Gustav-Team der Gustav-Adolf-Kirche in Hanau-Großauheim war die Begeisterung sofort da.
Wenn Kirche in die Kneipe geht
Ein Pub als Predigtort? In Remscheid-Lennep wagt Vikar Carsten Baumgart ein Experiment mit Signalwirkung: Ein Gottesdienst zwischen Tresen, Guinness, Akkordeon und Segensworten.
„Heilsames Erschrecken“
Ein Satz, der trifft: „Du bist doch unser Pfarrer!“ – und plötzlich steht mehr auf dem Spiel als nur ein Termin im Kalender. Es geht um Erwartungen, Rollenbilder und die Frage, was Gemeinde eigentlich ausmacht, wenn Zeit knapper wird – und Berufung größer.
Eine Gemeinde am Herzen Gottes
Waghäusel bei Karlsruhe: Die pulsechurch wächst gegen den Trend des Rückbaus in der Kirche. Bastian Bengert & Luisa Fink leben: Beziehung schlägt Event, Berufung statt Aktionismus.
Love, Peace and Coffee
Wie ein alter Cafébus zu einer besonderen „Lebensschule“ wird. Für manche ist es nur ein mobiles Café – für andere ein Wendepunkt: der Doppelleckerbus des ehemaligen evangelischen Pastors Michel Malcin.
Abschied vom sinnkubator: Kein Scheitern, sondern Erkenntnis
Ein mutiges Experiment zieht Bilanz: Die sinnkubator gGmbH wollte Gründerbegleitung aus deren eigener Wertschöpfung finanzieren – ein Ansatz, der sich wirtschaftlich nicht durchsetzen konnte. Nach einem Jahr zieht Mitgründer Dr. Jörg Dechert den klaren Schlussstrich.
Ein kleines Stück des Himmels
Wie eine Kirche zu einem Kreativlabor für Sinn- und Lebensfragen wird; Hier geht’s ans Eingemachte. Auf unkonventionelle Art greift das Innovativ-Projekt YOT in der Magdalenenkirche in Brügge existentielle Lebensfragen der Menschen auf und bietet ungewöhnliche Möglichkeiten, das eigene Leben zu deuten …
Vorbei, oh ihr Arbeitenden
Gut besuchte Kirchen – und das nicht nur am Sonntag, besetzte Stühle, Austausch, Gemeinschaft – vor drei Jahren klang coworken in kirchlichen Gebäuden, ora et labora, nach einer Verheißung.
Wenn Gott coworkt: Das Ende einer mutigen Idee in Iserlohn
Wo früher Kaffeemühlen klackerten, sprudelte zuletzt soziales Engagement und Glaube in neuer Form. „Frohet Schaffen“ – Deutschlands erstes soziales Coworking Space – wollte Kirche mitten ins Viertel bringen. Doch Ende 2025 gehen hier die Lichter aus. Was bleibt von einer Vision, die Gesellschaft verändern wollte?