Buchtipp: „Du bist frei, anders zu leben“ von John Ortberg

Buchtipp: „Du bist frei, anders zu leben“ von John Ortberg

VON Sandro Göpfert

Von Veröffentlicht am: 30. Januar 2026Kategorien: Alle, Ausrüstung, Lesen313 Wörter1,6 min LesezeitAufrufe: 39Schlagwörter: , , , ,

„Du bist frei, anders zu leben“

Von John Ortberg

GerthMedien

John Ortberg ist zurück auf dem deutschen Büchermarkt – endlich! Der Untertitel verrät, worum es geht: „Schritt für Schritt zu einem authentischen Leben, echter Gemeinschaft und einer tieferen Beziehung zu Gott.“

Der kalifornische Psychologe und Theologe folgt darin den zwölf Schritten der Anonymen Alkoholiker und zeigt auf, wie man frei werden kann von Sucht, Selbstbezogenheit, Selbstmitleid, Angst und Lasten der Vergangenheit. Authentisch, lebenspraktisch und immer wieder auch humorvoll führt der frühere Pastor der Menlo Park Presbyterian Church mit geistlichem Tiefgang und biblischem Storytelling durch emotional-persönlich anspruchsvolles Terrain voller Höhen und Tiefen, das eine breit gedachte Leserschaft zu Mut, Ehrlichkeit und Veränderung herausfordern möchte. Dabei liegt sein Fokus theologisch klar und verheißungsorientiert auf dem Wirken Gottes und nicht auf menschlicher Anstrengung. „Wir dürfen uns dankbar an die Vergangenheit erinnern, mit Hoffnung in die Zukunft blicken, mit Frieden im Herzen leben, in Liebe der Welt begegnen.“ (S. 335)

John Ortberg zeigt, wie wir fallen, wieder aufstehen, uns neu ausrichten und gemeinsam fröhlich an der Hand von Jesus voranstolpern können. Als „Gemeinschaft der Verdorrten Hand“. John Mark Comer hat Recht, wenn er im Vorwort schreibt: „Du hältst gerade eines der besten Bücher in der Hand, die ich je gelesen habe. John Ortberg hat vieles durchgestanden. Und er hatte hinterher mit Mitgefühl, mehr Demut, Weisheit und Gelassenheit, als du dir vorstellen kannst.“ (S. 9) Das spürt man jeder der über 400 Seiten Text ab. Die „stillen Tage“ zwischen Weihnachten und Neujahr waren für mich eine gute Zeit, um das Buch ein erstes Mal durchzuarbeiten. Ein Verarbeiten der vielen wertvollen Impulse und „Zu-Mutungen“ wird nur kontinuierlich fruchtbar sein, weil es hier um keine einfachen Rezepte und schnelle Lösungen geht, sondern im besten Sinne um Beziehungsarbeit mit Jesus, meiner Mitwelt und mir selbst.

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