Den Glauben wieder ins Gespräch bringen

Den Glauben wieder ins Gespräch bringen

VON Rüdiger Jope

Veröffentlicht am: 25. Juni 20262 min Lesezeit391 WörterKategorien: Alle, Ausprobieren, AusrüstungSchlagwörter: , , , , , , Aufrufe: 38

Kirchengemeinden stehen heute vor einer Herausforderung: Sie wollen Menschen erreichen, die mit kirchlicher Sprache wenig anfangen können, sie „haben digitale Tools – doch oft fehlen die Inhalte“, sagt Nico Mühlan. Unter „faithfuel“ bietet sein Unternehmen theologisch fundierten Content an, der personalisier- und individualisierbar, durch Kooperationen mit ChurchDesk und ChurchTools sofort einsetzbar ist.

Nico, was steckt hinter faithfuel?

„faithfuel“ ist eine Content-Datenbank für Glaubens- und Mitgliederkommunikation. Gemeinden und Landeskirchen erhalten darüber Inhalte und Kampagnen für ihre Kommunikation.

Welches Problem wollt Ihr lösen?

Vor allem die Kommunikation mit Menschen, die kirchlicher Sprache fernstehen. Glaubensthemen sind relevant, aber sie werden nicht mehr wahrgenommen. Genau daran will faithfuel etwas ändern — mit Inhalten, die Gemeinden helfen, neue Zugänge zu schaffen und Menschen im Alltag besser zu erreichen. Bei Landeskirchen geht es oft um die vielen Mitglieder, die von Kirche kaum noch etwas hören; bei freien Gemeinden um Menschen am Rand des Glaubens.

Was bietet Ihr mit faithfuel Gemeinden konkret an?

Vorlagen für Social Media, Newsletter, WhatsApp, Websites, Flyer, Plakate, Postkarten und sogar für Jugendgottesdienste. faithfuel setzt auf Themen, die nah am Leben sind: Weihnachten, Trauer, Einsamkeit, Segen oder Taufe. Die Idee dahinter ist einfach: Wenn Kirche Menschen wirklich erreichen will, muss sie an ihren Fragen und Erfahrungen anknüpfen. Dafür stellt faithfuel Materialien bereit, die sich digital und analog einsetzen lassen. So können Gemeinden ihre Kommunikation bedürfnisorientierter gestalten und unterschiedliche Zielgruppen ansprechen.

„Gemeinden sollen sprachfähiger werden, wenn es um Menschen geht, die dem Glauben fernstehen.“

Was erlebt Ihr an Resonanz?

Ein gutes Beispiel für die Wirkung einer Kampagne ist der Segensgruß zur Abiprüfung in der Evangelischen Kirche in der Pfalz. Die geht gerade total durch die Decke, kommt richtig gut bei jungen Menschen an.

Wie funktioniert das Modell?

Über ein Abo: Gemeinden zahlen einen kleinen Beitrag und erhalten Zugriff auf bestehende und künftige Kampagnen.

Was ist Eure Vision für die Zukunft?

Die langfristige Idee von faithfuel ist klar: Glaubensthemen sollen in der Gesellschaft wieder sichtbarer und relevanter werden. Gemeinden sollen sprachfähiger werden, wenn es um Menschen geht, die dem Glauben fernstehen.

Herzlichen Dank für das Gespräch.

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